Hiyashi Ramen Rezept – Kalter Ramen-Salat fürs Büro

Hiyashi Chuka sind japanische Ramen-Nudeln, die kalt mit einem säuerlich-würzigen Dressing und bunten Toppings serviert werden. In Japan sind sie ein beliebter Lunch, und in der Schweiz passen sie perfekt ins Büro, weil du sie nicht aufwärmen musst. Am Vorabend kochst du die Nudeln 3 Minuten, packst alles in die Lunchbox und hast mittags einen sättigenden Nudelsalat mit echtem Umami. Am einfachsten gelingt das mit unserem Hiyashi Ramen Kit: Nudeln und Dressing sind schon perfekt aufeinander abgestimmt.
  • Zeit: 15 Minuten
  • Für: 2 Portionen
  • Schwierigkeit: einfach

Von Evelyn Gerber · aktualisiert am

Hiyashi Chuka in Glasschale mit Schinken, Gurke, Tomate und Omelettstreifen, daneben Sprudelwasser mit Zitrone

Zubereitung

  1. Wasser und Maizena verrühren, die Eier dazugeben und verquirlen.

  2. Öl in einer Pfanne erhitzen, die Hälfte der Eimasse hineingiessen, verteilen, braten, wenden und beiseitelegen. Mit der zweiten Hälfte gleich verfahren, dann die Omeletten in feine Streifen schneiden.

  3. Gurke in Julienne-Streifen schneiden.

  4. Tomate in Schnitze schneiden.

  5. Schinken in Julienne-Streifen schneiden.

  6. Ramen-Nudeln (ohne Sauce) 3 Minuten in kochendem Wasser garen, abgiessen und sofort kalt abspülen. Trocknungsbeutel vorher wegwerfen.

  7. Nudeln in einen tiefen Teller geben, mit den Toppings farbenfroh garnieren, die Hiyashi-Sauce darübergiessen und geniessen.

  8. Für die Lunchbox

    Nudeln, Toppings und Dressing getrennt verpacken und im Kühlschrank lagern. Erst kurz vor dem Essen zusammengeben.

Kräftige Variante: mit Pilzen & Teriyaki-Poulet

Für kühlere Tage darf es etwas herzhafter sein. Statt Schinken und Tomate brätst du 150 g Champignons oder Shiitake mit etwas Salz scharf an und legst gebratene Pouletstreifen oder Tofu darauf. Dazu passen Edamame, Frühlingszwiebeln und geröstete Sesamkörner. Alles schmeckt auch kalt hervorragend und macht lange satt.

Kann man Ramen-Nudeln kalt essen?

Ja. Ramen-Nudeln werden in Japan bewusst kalt gegessen, zum Beispiel als Hiyashi Chuka oder Tsukemen. Wichtig ist, dass du die Nudeln nach dem Kochen sofort kalt abspülst. So wird überschüssige Stärke entfernt und die Nudeln bleiben bissfest statt klebrig.

Meal Prep ohne Aufwärmen: so bleiben die Nudeln frisch

  • Nudeln nach dem Abschrecken gut abtropfen lassen und mit einem Teelöffel Öl mischen, damit sie nicht zusammenkleben.
  • Dressing separat mitnehmen.
  • Gekühlt aufbewahren und innerhalb von 24 Stunden essen.
  • 10–15 Minuten vor dem Essen aus dem Kühlschrank nehmen. Leicht temperiert kommt das Aroma besser zur Geltung.

Tipps von RamenStar

Ein grosser Reiz von Hiyashi Chūka liegt in den farbenfrohen Toppings. Weitere klassische Zutaten:

⭐ Fleisch: Fein geschnittener Schinken oder Hühnerbrust.
⭐ Gemüse: Gurken-Julienne und frische Tomatenscheiben.
⭐ Ei: In feine Streifen geschnittenes Omelett (Kinshi Tamago).
⭐ Algen: Wakame oder eingelegte Algenvarianten.
⭐ Crunch & Finish: Edamame, Sesam, Frühlingszwiebeln und ein Klecks japanischer Senf (Karashi) oder Mayonnaise für den Kick.

Tipp: Für eine vegetarische Variante schmecken marinierter Tofu, Avocado oder geröstetes Gemüse hervorragend.
Vielfältige, frisch geschnittene Zutaten für einen asiatischen Nudelsalat, darunter gekochte Nudeln, feine Gurken-, Karotten- und Eierstreifen, sowie Tomatenspalten, Schinken und Mais, appetitlich in Schüsseln auf einem Holztisch arrangiert.

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